Der Fuchs.

Begonnen habe ich mit der Beobachtung von Füchsen bereits 2015. Wochenlang war ich damals unterwegs und konnte den Fuchs und später den Fuchs mit Nachwuchs fotografieren. Leider aber immer nur aus weiter Entfernung, weshalb ich beschloss mich auf die Suche nach dem Fuchsbau zu begeben. Ich habe mich zu dieser Zeit sehr mit der Lebensweise und dem Verhalten von Füchsen auseinandergesetzt, trotzdem gelang es mir nicht, näher an die Tiere heranzukommen. Ich habe viele Stunden im Gras gelegen und gewartet. Und gewartet und gewartet. Eben immer vergebens.

Die ersten Bilder.

Die erste Sichtung.

Die erste Sichtung 2015 aus unserem Garten heraus. Ganz weit in der Ferne. Ein Fuchs. Für mich der Beginn einer Reise.

Etwas näher.

Erst 4 Wochen später gelang es mir, den Fuchs etwas näher zu fotografieren. Doch noch immer sehr weit weg.

Familie Fuchs.

Nur ein paar Tage später wurde dann klar, warum die Fähe immer öfter zu sehen war. Der Nachwuchs braucht Nahrung.

2020 dann ein schöner Zufall.

Durch Zufall entdeckte ich 2020 Jungfüchse im Rapsfeld und konnte ein paar Tage lang tolle Momente erleben, die Füchse beobachten und (leider nur) ein paar wenige Bilder machen. Denn der kleine Spot (Treckerspur) im Raps war sehr begrenzt und wurde von Tag zu Tag kleiner, bis der Raps so zugewachsen war, das auch eine Beobachtung nicht mehr möglich war.

Toter Haushund bei den Füchsen

Die wenigen Tage vor Ort habe ich aber sehr genoßen. Für mich ist immmer wichtig, so wenig wie möglich zu stören und trotzdem so etwas schönes zu erleben. Das vorige Foto mit dem ruhenden Jungfuchs zeigt, dass sich diese nicht gestört gefühlt haben.

Eine tolle Begegnung.

Aufgeflogen.

Dieser kleine Jungfuchs hatte mich im Visier. In jedem Fall hat er mich endeckt, wie ich da in der Treckerspur liege und wollte sich das ganze etwas genauer ansehen.

Mama holen.

Als ich kurz zum Auto musste, ließ ich meine Actioncam an Ort und Stelle. Als ich wiederkam fand ich folgende Situation vor. Mama Fuchs inspizierte die Kamera.

Noch mal schauen.

Nachdem die Fähe die Kamera scheinbar als ungefährlich eingestuft hatte, drehte sich einer der Kleinen noch mal um und kam auf die Kamera zu.

Toter Haushund bei den Füchsen

Ein toter Wolf?

Dieses tote Tier fand ich an der Spielwiese der Jungfüchse. Nach Rücksprache mit dem Wolfsmanagement und einer Untersuchung vor Ort, wurde ein Wolf ausgeschlossen. Es handelte sich um einen toten Haushund der wahrscheinlich vergraben- und von den Füchsen (oder einem anderen Wildtier) ausgebuddelt wurde.

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Natur zu respektieren bedeutet für mich, die Tier- und die Pflanzenwelt so wenig wie möglich einzuschränken, oder sonst zu beeinflussen. Mit der Naturfotografie geht auch eine hohe Verantwortung einher und für mich sind Themen wie Tiere nicht stören, Abstand zu Bruthöhlen, Fluchtwege zu gewähren und vieles, vieles mehr - selbstverständlich. Auch wildlebende Tiere anzufüttern ist für mich ein absolutes No-Go.

Zudem ist für mich die Definition Naturfotografie eindeutig. Denn Naturfotografie beschreibt die Form der Fotografie, die ausschließlich natürlichen Lebensraum, oder natürliches Leben der Tier- und Pflanzenwelt zeigt. In Zoos oder in sonstigen, nicht natürlichen Lebensräumen, gehaltene Tiere sind kein Teil der Naturfotografie. Dazu zähle ich auch Haustiere. Auch das gehört zum Thema "Respekt vor Natur".