Share Purchase Agreement (SPA) ist der zentrale Kaufvertrag beim Erwerb von Gesellschaftsanteilen. Der Begriff steht für die rechtliche Verdichtung der gesamten Deal-Logik in ein Dokument, das Kaufpreis, Garantien, Haftung, Closing-Bedingungen und Risikoverteilung verbindlich regelt. Im M&A-Prozess ist das SPA damit der entscheidende Schutzrahmen des Erwerbs.
Ein starkes SPA übersetzt wirtschaftliche Verständigung in belastbare Vertragsmechanik. Garantien, Freistellungen, Kaufpreisanpassungen und Vollzugsbedingungen müssen so gefasst sein, dass der Deal auch unter Belastung stabil bleibt. Die stärksten Querbezüge bestehen zu Letter of Intent, Earn-out und Share Deal.
Wirtschaftlich wirkt das SPA auf Risikosteuerung, Preisdisziplin und Durchsetzbarkeit nach Closing. Gute Vertragsarchitektur schützt Cashflow, begrenzt Streitpotenzial und erhöht die Transaktionssicherheit für Käufer und Verkäufer gleichermaßen.