Target Screening beschreibt die strukturierte Vorauswahl potenzieller Übernahmeziele. Der Begriff steht für die Phase, in der Markt, Strategie, Größe, Synergiepotenzial und Deal-Fähigkeit systematisch auf eine Longlist und später auf eine belastbare Shortlist verdichtet werden. Gerade in fragmentierten Märkten entscheidet diese Qualität der Vorauswahl über die Produktivität des gesamten M&A-Programms.
Für Investoren und Corporate-Development-Teams schafft Target Screening Fokus auf Targets mit echter strategischer Passung. Reichweite im Markt reicht dafür nicht aus; entscheidend sind Werthebel, Integrationsfit, Cashflow-Potenzial und Umsetzbarkeit. Enge Querbezüge bestehen zu Investment Thesis, Commercial Due Diligence und Add-on Acquisition.
Wirtschaftlich spart gutes Screening Zeit, Prozesskosten und Managementaufmerksamkeit. Gleichzeitig erhöht es die Trefferquote für Targets, deren Profil tatsächlich zu Multiple-Expansion, Synergie und belastbarem Deal-Value beitragen kann.